ARKIV

FOR

ZOOLOGI

UTGIVET AV

K. SVENSKA VETENSKAPSAKADEMIEN

MED 25 AVHANDLINGAR OCH 14 TAVLOR

STOCKHOLM

ALMQVIST & WIKSELLS BOKTRYCKERI-A.-B. BERLIN LONDON PARIS

n. FRIEDLÄXDER & SOHN WHELDON & WESLEY, LTD LIBRAIRIE C. KLINCKSIECK

1 1 CARLSTRASSE 28 ESSEX STREET. STRAND 1 1 RUE DE LILLE

1921—1922

Häfte 1—2 innebållande N:o 1—4 utkom den 16 augusti 1921. > 3—4 » » 5-25 » » 26 juli 1922.

FJORTONDE BANDETS INNEHALL.

Sid.

1. Weise, J., Wissenschaftliche Ergebnisse der schwedischen ento-

mologischen Reise des Herrn D:r A. Roman in Amazonas

1914 1915. 6. Chrysomelidae 1—205

2. Molander, A. R., Alcyonarien von Madagaskar 1 13

3. Ulmer, g., Die von Herrn Baron v. Klinckowström auf den

Färöern gesamraelten Trichopteren 1 3

4. Lönnberg, E., A second Contribution to the Mammalogy of

Ecuador with some Remarks on Caenolestes. With 1 plate 1—104

5. AuRiviLLius, Chb., Sammlungen der schwedischen Elgon-Expe-

dition im Jahre 1920. 1. Lepidopteren 1 27

6. Michaelsen, W., Sammlungen der schwedischen Elgon-Expe-

dition im Jahre 1920. 2. Oligochaeten 1 19

7. Marcus, E , Indo-pacifische Bryozoen äus dem Riksmuseum in

Stockhohn. Mit 2 Tafeln 1—23

8. Auqener, H., Revision der australischen Polychaeten-Typen

von Kinberg 1 42

9. Moser, J., & Ohaus, F , Samml. d. schwed. Elgon-Expedition

im Jahre 1920. 3. 4. Melolonthidae und Cetoniidae, 5. Rutelidae 1 5

10. WiLSON, Ch. b., Parasitic Copepods from Japan, including five

new species. With 4 Plates 1 17

11. Lea, a., Results of Dr. E. Mjöbergs Swed. Scient. Exped. to

Australia 1910 1913. 26. Cryptophagidae, Cucujidae, Malaco- dermidae, Melandryidae, Mordellidae, Rhipidophoridae and Oedemeridae 1 21

12. Lönnberg, E., Samml. d. schwed. Elgon-Exped. im Jahre 1920.

6. Réptiles 1—8

13. Bock, S , Two new cotylean genera of Polyclads from Japan and

remarks on some other Cotyleans. With 2 Plates 1 31

14. Bentck, L., t!rberBoheman'sche Typen der Staphyliniden-Unter-

familien Megalopsidiinae und Steninae nebst einer Neubeschrei-

bung 1 5

15. Meyrick, E., Results of Dr. E. Mjöbergs Swed, Scient. Exped.

to Australia 1910—1913. 27. Microlepidoptera 1-13

16. Zimmermann, a., Results of Dr. E. Mjöbergs Swed. Scient. Exped.

to Australia 1910—1913. 28. Dytiscidae 1—4

17. Knisch, a., Results of Dr. E. Mjöbergs Swed. Scient. Exped. to

Australia 1910—1913. 29. Hydrophilidae 1-4

18. AuRiviLLius, Chr., Neue öder wenig bekannte Coleoptera Lon-

gicornia. 18 1 32

19. FiscHER, W., Gephyreen des Reichsmuseums zu Stockholm. Mit

4 Tafeln 1—39

/\aS"o3

Sid.

20. LÖNNBERG, E., A third Contribution to the Mammalogy of Ecuador 1 —23

21. Bkrgroth. E., New Neotropical Miridae 1 14

22. , On the Southaraerican Miridae described by C. Stål . . . 1 25

23. Jansson, A., Faunistiska och biologiska studier över insektlivet

vid Hornsjön norra Öland 1 81

24. Watzl, o., Die Actiniarien der Bahamainseln Mit 1 Tafel . . 1 89

25. Lönnberg, E., & Rendahl, H., A Contribution to the Ornitho-

logy of Ecuador 1 87

ARKIY FÖR ZOOLOGI.

BAND 14. N:o 1.

Wissenscliaftliche Ergebnisse der schwedischen

entomologischen Relse des Herrn Dr. A. Romcaii

in Amazonas 1914—1915.

6. Chrysomelidae.

Von

J. WBISE.

Mitgeteilt am 13. Oktober 1920 durch Chr. Aurivillius und Y. Sjöstedt.

Die hier aufgezählten Chrysomeliden wurden fiir das Reichsmuseum in Stockholm von Herrn Dr. Roman in den Jahren 1914 und 15 bei Manåos nahe an der Miindung des Rio Negro, beim Nebenfluss desselben Rio Branco und bei den Nebenfliissen des Amazonenstromes Rio Autåz (gleich westl. des R. Madeira), R. Purus (an der Dampferstation Hjrutånahä) und R. Japurå (im Deltagebiet) erbeutet. Ani Autåz wurde bei Apipica (Sta. Amelia, Campinhas), Ca- piranga und Cururuzinho gesammelt.

Da sich das tropische Siidamerika durch seine iippige Vegetation und eine unendliche Fiille von Pflanzenformen auszeichnet, welche den Chrysomelinen im Uberflusse Nahrung liefern, miissen diese dort auch ausserordentlich reich ver- treten sein. Dies gilt besonders fiir die Galerucinen und Hal- ticinen; aber die Beschäftigung mit ihnen ist keineswegs erfreulich, weil diese Tiere vielfach stark variiren, zum Teil auch in den verschiedensten Gattungen fast iibereinstimmend geformt, gefärbt und gezeichnet sind, und die Verteilung der einzelnen Arten in gut umgrenzte Genera, sowie die Grup- pirung der letzteren sehr schwierig und bis jetzt noch nicht

Arkiv för zoologi. Bd Ii. N:o 1. 1

2 ARKIV FÖR ZOOLOGI. BAND 14. NIO 1.

befriedigend geliingen ist. Bei dem vorliegenden verhält- nissmässig kleinen Materiale känn ich systematische Fra- gen deshalb kaum streifen und wiirde schen zufrieden sein, wenn ich im Folgenden ohne grobe Fehler davongekom- men wäre.

Das Material besteht aus 1 195 Exemplaren, die sich auf 312 Arten verteilen; von diesen sind 169 bisher noch unbekannt.

1. Criocerinae.

Lema quinquemaculata Lag. Rio Autåz. August, Oc- tober. 3 Ex. Die ersten Flihlerglieder wenig mehr gebräunt wie die drei Endglieder.

Lema janthina ab. thalassina Lac. Manåos. Dezember. 1 Ex. Der Körper schwarz, Stirn, Halsschild, Schildchen und Fliigeldecken dunkel metallisch griin.

Lema dorsalis Ol. Manåos. Juli. 2 Ex., von denen das eine auf den Fliigeldecken normal gezeichnet, das än- der e im vorderen Drittel des letzten Zwischenstreifens me- tallisch griinlich blau gefärbt ist, so dass eine mässig grosse Makel in der Schulterecke entsteht.^ L. gracilis und prae- textata Lac. halte ich fiir unbedeutende Abänderungen von dorsalis, die auf den Antillen und im tropischen Siidamerika gemein ist.

Megascelis filicornis n. sp.

Elongata, subparallela, viridi-aenea, subtilissime bre- vissimeque pubescens, ventre fusco vel ferrugineo, antennis tenuibus fuscis basi pedibusque flavo-testaceis, tibiis et tar- sis subinf uscatis ; capite ruguloso-punctulato, clypeo verti- ceque sublaevibus, prothorace elongato, subcylindrico, postice parum attenuato, undique creberrime ruguloso-punctulato, elytris striato-punctatis, rugulosis, singulo vittis duabus purpureo-nigris, prima lata subsuturali, secunda marginali. 4,5 6 mm Manåos. Juli, August. 3 Ex.

In Grösse und Körperform der vittata F. ähnlich, aber

^ Un ter dem von Prof. Dr. Thieme in Coliimbien gesammelten Ma- teriale findet sich zahlreich eine Abänderung der L. dorsalis, die ich als ab. andicola bezeichne. Bei ihr sind der Vorderkopf, die Stim zwischen den Augen, der Hals, das Halsschild und die Beine schwarz. Die Schulterecke unter der Humeralmakel ist rotgelb, öder wie letztere metallisch griin bis blau gefärbt.

J. WEISE, CHRYSOMELIDAE AUS AMAZONAS. 3

durch Skulptur und Zeichnung sehr verschieden. Kopf me- tallisch griin, an der Basis öder zwischen den Augen of t kup- ferig iiberflogen, Oberlippe und Taster rötlicli gelbbraun, Kopfschild quer, uneben, nebst dem Scheitel fast glatt, die Stirn dicht, fein, runzelig punktirt, der Ausschnitt in den Augen gerundet-stumpfwinkelig. Fiihler sehr schlank, beim (^ ziemlich so läng wie der Körper, schwärzlich, die ersten Glieder rötlich, Glied 1 und 2 dick, innen sparsam abstehend behaart, 2 kurz, die folgenden sehr diinn, fast glatt, unter sich etwa von gleicher Länge, jedes ungefähr so läng wie Glied 1 und 2 zusammen, Halsschild metallisch griin, länger als breit, cylindrisch, hinten parallelseitig, vor der jNIitte etwas breiter und leicht gerundet, oben gleichmässig sehr dicht, fein querrunzelig punktirt, ohne merklichen Quer- eindruck, aber mit einer angedeuteten, wenig erhöhten Mit- tellinie. Schildchen metallisch griin, viereckig, etwas länger als breit und nach hinten leicht verengt. Flugeldecken brei- ter wie das Halsschild, aber kaum breiter als der Kopf in den Augen, ziemHch parallel, hinten einzeln abgerundet, auf dem Riicken abgeflacht, kupferig-schwarz. Von der nor- malen metallisch griinen Far be bleibt nur ein schmaler Naht- saum und eine Längsbinde, näher dem Seitenrande wie der Naht, iibrig. Die Binde beginnt schmal an der Basis, er- weitert sich schräg nach aussen etwas, ohne den Schulter- höcker zu beriihren, bis sie hinter diesem den Raum zwischen der sechsten und neunten Punktreihe mehr öder weniger einnimmt. Zuletzt ist sie auf einen feinen Streifen, von der 7. und 8. Punktreihe begrenzt, verengt, stets aber am Ende erweitert. Hier nimmt sie die Spitze ganz, öder den grössten Teil derselben ein. Die 11 Punktreihen der Fliigeldecken, von denen die erste abgekiirzt ist, sind wenig vertieft und bestehen aus ziemlich feinen Punkten, die durch zarte Quer- rippen geschieden sind. Unterseite metallisch griin, der Bauch schwärzlich bis rostrot, Beine rötlich gelbbraun, Schie- nen und Tarsen mehr öder weniger angedunkelt, erstere we- nigstens auf dem Riicken.

Megascelis laevicoma Bates. 1 ?, 6 mm läng, vom Rio Autåz, November, stimmt mit der Beschreibung des Autors iiberein, jedoch nicht mit der Abbildung von Jacob y. Gen. Ins. 32, 1905, t. 1, f. 8, die wohl das S darstellen soU. Das Halsschild des vorliegenden Stiickes ist kaum länger als breit

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und erreicht die grösste Breite weit hinter der Mitte; von hier aus verengt es sich nach vorn schwach und in leichter Rundung, nach hinten schneller. Die Oberseite ist dunkel griin., matt, mit einer sehr kurzen und dichten, feinen gelb- lichen Behaarung versehen, welche auf dem Abfalle zur Spitze weisslich wird, den bläulichen Schulterhöcker ganz frei lässt und auf einer Längsbinde dahinter (zwischen dem sechsten und zehnten Punktstreifen) erheblich sparsamer ist. Dieser Streifen erscheint daher heller griin wie die iibrigen Teile, die durch die Behaarung einen gelblichen Anflug er halten.

Megascelis diducta n. sp.

^ Elongata subparallela, pallide testaceo-flava nitida, antennis fuscis, articulis duobus ultimis flavis, articulis ter- tio et quarto tenuissimis; capite sublaevi, clypeo viridi-mi- cante, prothorace subtransverso, medio transversim impresso, antice parce, postice sat crebre punctulato, elytris minus dense brevissimeque pubescentibus, striato-punctatis, vitta subsuturali vittaque humerali ante medium viridi-aeneo-mi- cantibus. Long. 3 mm Rio Autåz, October. 3 c^.

Femina: vertice utrinque macula elongata nigra, elytris pallide cupreis vittis viridi-aeneis. Long. 4 mm 1 $.

'Durch die Farbe erinnert diese Art an viridipallens Clark und opalina Lac, von denen sie jedoch durch die Skulptur und Behaarung der Oberseite bedeutend abweicht.

Gestreckt, annähernd parallel, blass gelb, oben wässerig rötlich gelbbraun, glänzend, der Kopf unterhalb der Fiihler so wie zwei Längsbinden jeder Fliigeldecke metallisch griin iiberflogen. Die erste dieser beim (^ ziemlich verloschenen und nicht scharf begrenzten Binden liegt auf öder neben der Naht und erreicht selten die Spitze, die andere erstreckt sich vom Schulterhöcker bis zur Mitte. Das grössere $ ist oben dunkler, blass kupferrot gefärbt, daher treten bei ihm die griinen Binden der Fliigeldecken deutlicher hervor, auch besitzt es auf dem Kopfe, hinter der Mitte vom Innenrande jedes Auges eine dick strichförmige schwarze Längsmakel. Die Fiihler sind pechschwarz, die ersten vier Glieder mehr öder weniger gelbbraun, die beiden Endglieder gelb. Glied 3 und 4 auffallend diinn, die folgenden bedeutend dicker. Kopf fast glatt, das Kopfschild kaum von der Stirn abgesetzt, mit einer Quervertiefung jederseits nahe dem Vorderrande. Halsschild etwas breiter wie läng, liinter der Mitte verengt,

J. WEISE, CHRYSOMELIDAE AUS AMAZONAS. 5

die Scheibe durch einen weiten Quereindruck in einen vorde- ren, sparsam punktulirten, und einen hinteren, ziemlich dicht, fein punktirten Querstreifen geschieden, ohne merk- liche Behaarung. Fliigeklecken regelmässig gereiht-punk- tirt, mit fast glatten Z\^ischenräumen ; in jedem Punkte ist ein wenig abstehendes, sehr kurzes und feines Härchen be- festigt.

2. Megalopodinae.

Megalopus inscriptus Klug. Rio Purus, Januar. 1 o, bei dem der mittlere Teil der M-förmigen schwarzen Thorax- zeichmung von den Seitenstrichen getrennt ist. Klug hat die Länge dieser Art mit SValini- = '';9 i^i^ angegeben, während die natiirliche Länge seiner Zeichnung, t. 4, f. 6, genau 7.5 mm und die des oben erwähnten o 8 mm beträgt; Lacordaire gibt 5 lin. = 11.3 mm an. Sollten T\rirklich so grosse Exem- plare vorkommen, so wiirde sexvittatus Bates, der 5 oYz lin. läng genannt ist, wohl nur als eine Abänderung von in- scriptus (ohne Stirnmakel) anzusehen sein.

3. Clytrinae.

Dachrys pusilla Lac. Rio Branco, Juni. 2 q.

Ich bin nicht sicher, ob diese Stiicke auf die recht fluch- tig beschriebene pusilla bezogen werden diirfen. Sie sind schlank, schwarz, oben glänzend, unten mässig dicht, sehr fein weisslich behaart, die SpitzenhäKte der Mandibeln und die drei öder vier ersten FUhlerglieder (wenigstens unterseits) rostfarbig, jede Fliigeldecke mit zwei rötlich gelben Makeln. Die erste von diesen ist ziemlich gross, nimmt etwa die vor- dere HäKte mit Ausnahme eines an der Basis breiten, da- hinter schnell auf einen schmalen Streifen verengten Xaht- saumes ein, und ihr Hinterrand reicht innen weiter nach hin- ten als aussen. Die zweite Makel ist viel kleiner, gerundet, quer, und liegt in der Spitze, von welcher sie wenigstens einen Saum am Hinterrande frei lässt. Der Kopf ist wenig dicht und ungleichmässig mit untereinander gemischten feinen und sehr feinen Punkten besetzt, von denen die nahe den Augen stehenden am stärksten sind. Ähnlich ist auch das Halsschild punktirt, aber hier liegen die stärkeren Punkte am Hinter- rande, namenthch vor den Hinterecken. Fliigeldecken stär-

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ker gereiht-punktirt, in den Zwischenstreifen mit einer sehr feinen Punkt reihe, deren Punkte in unregelmässigen Abst än- den hinter einander liegen. Diese Punktirung erlischt ziem- lich auf der Spitzenmakel.

Zwei andere ^ wurden im Mai am Rio Branco gesam- melt. Bei ihnen ist die vordere helle Makel der Fliigeldek- ken verkleinert und die Punktirung der Oberseite durchweg viel feiner und flacher, auf den Flugeldecken ähnlich ange- ordnet, aber auf dem Halsschilde stehen die Punkte dichter und sind in der Grösse wenig verschieden. Diese rorm, die sich bei reichlichem Materiale als gute Art herausstellen könnte, bezeichne ich vorläufig als Var. subtilis.

Dinojphihalma consimilis Baly, Rio Purus, Januar, Fe- bruar, 1 (^ 1 $.

Einer kurz gebauten gelben Cyaniris sehr ähnlich, auch die Augen kaum grösser wie z. B. bei der afrikanischen G. elongata Jac, die Klauen jedoch mit einem Basalzahne ver- sehen. Länglich eiförmig, das ^ hinten leicht verengt, das $ dort schwach erweitert, fast cylindrisch, hell rötlich gelb, stark glänzend, unten sparsam und sehr fein weisslich be- haart, die Fiihler vom fiinften Gliede ab, die Spitzenhälfte der Schienen (an den Vorderschienen in noch grösserer Aus- dehnung) und die Tarsen schwarz. Fiihler vom fiinften Gliede ab stark erweitert, Glied 4 kurz, nicht so läng wie 3, dieses sehr diinn, so läng wie 2, welches nebst dem ersten Gliede dick ist. Stirn etw^as länger wie breit, fast eben, seit- lich in eine Rinne neben den Augen abfallend. Halsschild mehr als doppelt so breit wie läng, vorn etwas schmaler als hinten, die Seiten schwach, die Ecken stärker abgerundet, oben gewölbt, und wie der Kopf fast glatt, unter stärkerer Vergrösserung weitläufig und kaum sichtbar punktulirt. Flii- geldecken sehr fein und flach in Reihen j)unktirt, deren In- tervalle bald ein-, bald mehrreihig, ziemlich unregelmässig und schwer sichtbar punktulirt sind.

4. Cryptocephalinae.

Monachus abruptus n. sp.

Ovatus, niger, nitidulus, prothorace (macula media trans- versa excepta) fasciaque media elytrorum rufis, prosterno, tibiis tarsisque fulvis; prothorace postice evidenter punctu-

J. WEISE, CHRYSOMELIDAE AUS AMAZONAS. 7

lato, elytris striato-punctatis. Long. 2,5 mm Rio Autåz, September. 1 Ex.

Dem Mo7i. punctum Suffr. ähnlich gezeichnet, aber schon durch die Färbung der Unterseite und Beine zu unter- scheiden.

Eiförmig, schwarz, mässig glänzend, mit seidenartigem Schimmer, die ersten Fiihlerglieder, von denen nur zwei vor- handen sind, nebst Schienen und Tarsen rotgelb, letztere nach dem Ende hin und die Klauen leicht angedunkelt, das Halsschild und eine Querbinde der Fliigeldecken ziegelrot. Auf dem Thorax befindet sich eine schwarze Quermakel, die von den Seiten viel weiter als von der Basis und dem Vorderrande entfernt bleibt und nirgends recht scharf be- grenzt ist. Die Querbinde der Fliigeldecken liegt vor der Mitte, ist aussen breit, biegt dann in einem concaven Bogen um den hinteren Teil der Schulterbeule, verschmälert sich nach innen und endet an der ersten ganzen Punktreihe. Ihr Hinterrand biidet einen schwachen, nach hinten geöffneten Bogen, der aussen etwa die Mitte erreicht, innen wenig hin- ter dieselbe verlängert ist. Das Halsschild biidet ein Kreisseg- ment, ist ungefähr doppelt so breit als läng, gleichmässig gewölbt, vorn sehr fein, vor der Basis etwas kräftiger runze- 1ig punktirt, mit äusserst fein gerunzelten Zwischenräumen. Schildchen dreieckig, ziemlich doppelt so läng als breit und hinten scharf zugespitzt. Fliigeldecken an der Basis wenig breiter wie das Halsschild, nach hinten etwas verengt, zu- letzt breit einzeln abgerundet, hinter der Schildchenspitze am höchsten, auf dem Blicken leicht abgeflacht, regelmässig in Reihen punktirt, die hinter der Basis mit den stärksten Punkten beginnen, nach hinten schwächer werden und nahe der Spitze fast erlöschen. Nur die beiden letzten Reihen sind stärker wie die ubrigen, furchenartig, und erreichen die Spitze. Die Intervalle sind fein punktulirt und zart gerun- zelt; die Seiten der Hinterbrust sind sparsam in einigen un- regelmässigen Reihen punktirt.

Monachus analis n. sp.

Breviter ovalis, postice subattenuatus, niger, nitidus, antennis fuscis, basi, pedibus, segmento ultimo abdominaH, pygidio apiceque elytrorum fulvis, femoribus interdum in- fuscatis; prothorace crebre subtilissime punctulato, elytris

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subtiliter striato-punctatis. Long. 1,8 2,2 mm Rio Autåz, September; Manåos, Dezember. 3 Ex.

Schwarz glänzend, die ersten drei öder vier Glieder der dunklen Fiihler, eine ziemlich verloschene Makel in der Spitze der Fliigeldecken, die Beine, das letzte Baiichsegment und Pygidium rötlich gelb, zuweilen noch das Kopfschild und ein feiner Sauni am Vorderrande des Halsschildes ähnlich ge- färbt. Thorax von oben betrachtet einem Kreissegmente ähnlich, an der Basis doppelt so breit wie iiber die Mitte läng, äusserst dicht, aber unter stärker Vergrösserung nur nahe der Basis sichtbar punktulirt. Schildchen läng dreieckig. Fliigeldecken nach hinten wenig verengt, am Ende breit einzeln abgerundet, auf dem Riicken etwas abgeflacht, äus- serst dicht und zart, unter stärker Vergrösserung kaum sicht- bar punktulirt öder gewirkt, mit regelmässigen Punktreihen, welche (ausgenommen die letzte, etwas vertiefte Reihe) nur nahe der Basis deutlich sind. Die helle Makel an der Spitze fällt wenig in die Augen und geht vorn ganz allmählich in die dunkle Farbe der Scheibe iiber. An den Beinen sind zuweilen die Schenkel angedunkelt, namentlich die der Hin- terbeine. Der Penis biidet eine kurze, dicke Röhre, die sich an der Öffnung noch etwas verbreitert, sodann unten in eine am Ende abgerundete Spitze ausgezogen ist.

Cryptocephalus (Stegnocephala) perplexus Suffr. Rio Autåz, September, 1 (^, Ich bin mit der Trennung der soge- nannten Gattung Stegnocephala von Cryptocephalus nicht ein ver st anden, denn sie ist durch kein stichhaltiges Merkmal bedingt. Die Art ist von Panama durch Guyana und Su- rinam bis zum Amazonenstrome verbreitet und hat einfache Klauen, keinen »blattartigen Zahn hinter jedem Häkchen», wie SuFFRiAN p. 186 fur die ganze dritte Rotte angibt.

Cryptocephalus foveicollis Jac. Manåos, Juli. 1 $.

» philothermus Suffr. Manåos, Januar, Juli,

August; Rio Autåz, Oktober. 2 (^, 5 $. Das fiinfte Fiihler- glied ist kaum länger wie das vierte, während Suffrian das- selbe so läng wie die beiden vorhergehenden zusammen nennt; ferner sind die Epipleuren der Flugeldecken nicht »sehr läng herabgezogen », die Klauen endlich einfach. Der Körper ist weisslich gelb bis blass rötlich gelbbraun.

Cryptocephalus nanulus n. sp.

Subcylindricus, flavus vel testaceo-flavus, nitidus, an-

J. WEISE, CHRYSOMELIDAE ÄUS AMAZON AS. 9

tennis (basi excepta) fuscis; prothorace subquadrato laevi, ante basin iitrinque impressione profunda punctata oblique instructo, elytris antice sat fortiter, postice subtilius striato- punctatis. Long. 2 2,2 mm Manåos, Juli, August; Rio Purus, Januar. 3 c^, 3 $.

Der vorigen Art täuschend ähnlich, aber bedeutend kleiner, das Halsschild viel kiirzer, nach vorn sehr wenig verengt, mit stärkeren Schrägeindriicken, und die erste ganze Punktreihe der Flugeldecken im letzten Drittel erloschen.

Gelb öder blass rötlich gelbbraun gefärbt, stark glänzend, die Fiihler vom funften Gliede an schwärzlich. Kopf glatt öder sehr sparsam punktulirt, das Kopfschild von der Stirn durch eine Querrinne scharf abgesetzt, die Augen oben fast zusammenstossend. Halsschild mehr als um die Hälfte brei- ter wie läng, die Seiten nahe der Mitte leicht eingeschniirt , davor fast parallel, nach vorn unbedeutend convergirend, die Scheibe glatt, jederseits mit einem tiefen, sparsam punk- tirten Schrägeindrucke, welcher innen, nahe dem Basalrande beginnt und aussen nahe der Mitte des Seitenrandes endet. Flugeldecken vorn ziemlich stark, hinten fein in Reihen punk- tirt, von denen die zweite (die erste ganze) Reihe im letzten Drittel erlischt, während die funfte bis achte hinter der IVIitte sich zu zwei Reihen vereinigen.

5. Chlamydinae.

Carcinobaena pilula Klug. Rio Autåz, Cururuzinho d. 16 November. 1 Ex.

Lacordaire erwähnt in der Gattungsdiagnose dieses eigentumlichen Tieres zwar, dass dem ersten Bauchsegmente die Mittelleiste fehlt, die in den Chlamys-Arten meist gut ausgebildet ist, dagegen hat er die Bildung des Mesosternum unbeachtet gelassen. Dasselbe ist auffällig gross, zwischen den Älittelhiiften mässig breit, nach vorn erweitert, und wird von einer Längsleiste durchzogen, die nach vorn allmählich, aber ziemlich stark ansteigt und zuletzt plötzlich senkrecht abfällt. Aus den erbärmlichen Abbildungen von Klug und Chapuis ist die Art nicht zu erkennen, denn in beiden ist der Umziss nicht gerundet, sondern viereckig und die Skulp- tur der Flugeldecken viel zu stark, zu scharf begrenzt und ganz abweichend angegeben.

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Der Körper ist schwarz, matt, oben iindeutlich oliven- griin iiberf logen; Kopf dicht, Halsschild feiner und bedeutend weitläufiger punktulirt, letzteres in den Zwischenräumen einzeln und äusserst fein punktulirt inid auf der Scheibe durch mehrere weite und sehr verloschene Vertiefungen et- was uneben. Die Flugeldecken sind fein in S-förmig gebo- genen Doppelreihen punktirt, von deren Intervallen das kurze erste, das vollständige, am Ende mit dem Hinterrande parallel nach aussen laufende z weite und das dritte, auf der Schulter entspringende Intervall vor der Mitte eine Spur gewölbt sind. Ausserdem liegt iiber dem Seitenrande eine diesem parallele Reihe von 4 bis 5 schwach erhöhten gerun- deten Querflecken.

Chlamys solida 'n. sp.

Subquadrata, subtus flavescens, supra rufo-brunnea, sub- opaca, antennis (basi excepta) nigris, capite maxima parte, linea media obsoleta lateribusque prothoracis, carinis duabus longitudinalibus elytrorum flavis; prothorace in disco sat gibboso, gibbere dorso subdeplanato, medio impresso, postice exciso et bidenticulato, elytris carinis duabus longitudinali- bus flexuosis instructis, pygidio apice quadrifoveolato. Long. 6 mm Rio Autåz, Cururuzinho d. 7io 1^14 auf niedrigem Strauch in »Capoeira». 2 Ex.

Der Chl. placida Baly am nächsten verwandt, durch Farbe, Zeichnung und Fiihlerbildung verschieden, im Um- risse der CM. pellucida Klug ähnlich. Plump gebaut, an- nähernd viereckig, in den Schultern am breitesten, nach hin- ten mässig, nach vorn stärker verengt, rotbraun, etwas sam- metartig matt, gelb gezeichnet, unten gelb, Beine und Sterna mehr gebräunt, das zweite und dritte kurze Bauchsegment, nebst der Mitte des vierten rotbraun. Kopf ziemlich dicht punktirt, gelb, ein Seiten- und Vorderrandsaum des Kopf- schildes und eine vorn gegabelte Mittellinie des Scheitels rotbraun. Fuhler schwarz, das erste öder die drei ersten Glieder rostrot, glänzend und glatt, die folgenden erweitert, quer, äusserst dicht punktirt, matt. Halsschild ziemlich dicht aber ungleichmässig punktirt; der Höcker steigt an den Seiten und hinten schnell, vorn schräger an, ist oben abge- flacht, stärker, aber nicht tiefer wie die tibrigen Teile des Halsschildes punktirt und hat hinten einen Längseindruck, welcher jederseits von einer Leiste begrenzt wird. Das Hals-

J. WEISE, CHRYSOMELIDAE AUS AMAZONAS. 11

schild ist rotbraun, eine Mittellinie, die sich iiber den höch- sten Teil des Höckers ausbreitet, hier jedoch einen dunklen Mittelpunkt einschliesst, sowie die Seiten gelb. Fliigeldecken rotbraun, jede mit zwei gelblichen Längsleisten, die vorn un- gefähr doppelt so weit vom Schildchen wie vom Schulter- höcker entfernt beginnen, sich dann nach innen wenden und vor der Spitze, nahe der Naht und dieser parallel enden. Beide Leisten sind im mittleren Drittel einander genähert, so dass nur noch zwei Punktreihen zwischen ihnen Platz finden, nach vorn und hinten entfernen sie sich allmählich von ein- ander. Die erste ist am Beginne des Abfalles zur Spitze hök- kerartig erhöht und sendet hier eine Querleiste bis an die letzte Punktreihe, dahinter wird sie sehr fein, ist aber vor dem Hinterrande \vieder durch eine kraftige gebogene Querleiste mit der zweiten verbunden. Die Fliigeldecken sind an den Seiten vor der Mitte eingeschniirt. Das hellgelbe Pygidium ist dicht punktirt, mit einer Querreihe von vier leicht ange- dunkelten Gruben am Hinterrande.

Chlamys Romani n. sp.

Subquadrata, lutea vel luteo-rufescens, subopaca, an- tennis articulis seX ultimis dilatatis fuscis aut nigris, pro- thorace elytrisque rete fusca aut nigra ornatis, multimacu- latis, his fortius punctatis, tuberculatis, pedibus nigro- annu- latis. Long. 4 4,5 mm Rio Autåz, August, September. 5 Ex.

Ähnlich gebaut wie die vorige Art und däran kennt- lich, dass die schmalen, bogen- öder kreisförmigen vertieften Stellen der Oberseite dunkel gefärbt sind und zahlreiche helle Makehi teilweise öder gänzlich umschliessen. Der Kör- per ist schmutzig gelb, unten mit geringer, oben mit stärkerer rötlicher Beimischung, ziemlich matt, die letzten sechs Fiih- lerglieder, ein feiner Ring um die Mitte der Schenkel und Schienen, sowie ein Griibchen an der Seite des grossen ersten Bauchsegmentes schwarz. Kopf dicht und ziemlich fein punktirt, eine kurze, leicht vertiefte Mittellinie des Scheitels schwärzlich. Fiihlerglied 1 etwas mehr als Vs so läng wie der ganze Fiihler, von oben zusammengedriickt und auffäl- 1ig breit, 2 kugelig, die folgenden drei Glieder kurz, dunner ^Y\e das zweite, die sechs Endglieder erweitert, 6 bis 10 quer. Halsschild quer, von oben betrachtet einem Kreissegmente ähnlich, welches jederseits nahe der Mitte einen kleinen win-

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keligen Ausschnitt besitzt. Es ist dicht punktirt und gröss- tenteils von einem Höcker eingenommen, der vorn allmäh- lich ansteigt und an den Seiten und hinten schnell abfällt. Die ganze Scheibe wird von mehr öder weniger vertieften schwarzen Linien durchzogen, welche die rötlich gelbe Grund- farbe auf zehn Makeln beschränken: 4 am Vorderrande, 4 in einer schwach nach vorn gebogenen Querreihe dahinter und 2 in der Mittellinie, einer vor der Mitte, der andere vor dem Schildchen. Letzterer ist grösser wie der vordere, die iibrigen sind unter sich fast gleich gross, die beiden am Sei- tenrande sind gerundet-dreieckig, die beiden mittleren quer. Die Fliigeldecken sind nicht dicht und nur an wenigen Stel- len gereiht-punktirt, jede hat etwa 10 bis 12 verschieden grosse rötlich gelbe Makeln, die von tiefen bogenförmigen schwarzen Linien mehr öder weniger vollkommen begrenzt werden und zum Teil zahn- öder höckerförmig ansteigen. Der höchste Höcker liegt dicht hinter der Basis, in der Mitte zwischen der Schulterbeule und dem Schildchen; dann fol- gen je zwei niedrigere zahnförmige Höcker neben einander nahe der Mitte und zwischen dieser und dem Hinterrande, sowie mehrere, unregelmässig tiber die Schéibe verteilte Hök- kerchen. Das Pygidium ist sehr schwach gewölbt und gleich- mässig dicht punktirt.

Das Tier erinnert entfernt an Ghlam. adspersa und f la- veola.

Chlamys ocellata n. sp.

Oblongo-quadrata, lutea vel sordide testaceo-flava, sub- opaca, ventris medio, sternis capiteque nigris, vertice guttis duabus fulvis, prothorace crebre inaequaliter punctato vittis quatuor flexuosis, saepe interruptis vel obsoletis fuscis aut nigris, gibbere träns verso, rotundato, medio canaliculato, elytris antice substriato-, postice sparsius inaequaliter punc- tatis, punctis hinc inde nigricantibus ; singulo lineis quatuor elevatis flexuosis inter se connexis instructis. Long. 2,5 3 mm Rio Branco, Caracarahy d. 27. Mai. 13 Ex. auf einem mannshohen Mimosastrauch am Flussufer. Juni, 1 Ex.

Durch den schwarzen Kopf, auf dem nur zwei neben einander liegende leicht gewölbte, kleine bis mässig grosse Tropfen (bei einem Stiicke auch die Ausrandung der i^ugen) rotgelb sind, leicht wieder zu erkennen.

Die Unterseite ist schwarz, die Seitenstiicke der Hinter-

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brust wenigstens hinter der Mitte, die Seiten und der Hin- terrand des Bauches und das Pygidium verschossen bräun- lich gelb, Oberlippe, Taster und Fiihler rötlich gelb, letztere vom vierten Gliede ab erweitert und schwach gesägt. Tho- rax und Fliigeldecken verschossen gelb bis blass bräunlich gelb, auf ersterem vier wenig in die Augen fallende gebogene und öfter unterbrochene Längsbinden dunkel, aus schwärz- lichen Punkten gebildet; ebenso sind die Punkte in den zahl- reichen Vertiefungen der Fliigeldecken zwischen den erhöhten Längs- und Querlinien angedunkelt. Der Höcker des Hals- schildes ist gross, quer, nur mässig hoch, steigt vorn allmäh- lich im Bogen an und fällt an den Seiten und hinten schwach ab, er besitzt eine breite, flache INIittelfurche (oft mit einem dunklen Mittelpunkte versehen), welche jederseits von einer gekerbten und in der Mitte zahnförmig aufsteigenden Kante begrenzt wird. Die Fliigeldecken sind kraftig in Reihen punktirt, die den Längsleisten ähnlich gebogen und durch zahlreiche Querleistchen unterbrochen werden. Die erste Längsleiste liegt vor der IVIitte nahe der Naht und nähert sich dieser nach hinten. Hier ist sie durch eine Querleiste mit der zweiten verbunden, ihr Anfang und Ende ist in einen kleinen Höcker verdickt. Die zweite und dritte Längsleiste reichen von der Basis bis vor den Hinterrand, sind vorn und liinten weiter von einander entfernt wie im mittleren Teile und vor der Mitte, sowie hinten durch Querleisten verbunden; die vierte liegt nahe dem Seitenrande und sendet vor und hin- ter der Mitte einen Quer as t nach der dritten. Das Pygidium ist mässig dicht punktulirt, an der Basis jederseits weit ver- tieft, in der Mitte mit einer durchgehenden Längsleiste, neben der jederseits ein Längseindruck liegt.

Ghlamys lacunosa n. sp.

Oblongo-quadrata, nigra, vix nitida, labro, palpis an- tennisque articulis septem primis fulvis, fronte (vertice ex- cepto), dorso femorum anteriorum tarsisque obscure ferru- gineis; prothorace punctato, medio gibboso, gibbere valde inaequali late canaliculato, carinulisque reticulato-concatena- tis, elytris ruguloso-punctatis, carinis reticulatis. Long. 3 mm Manåos, Bosque Municipal d. 4. August. 1 Ex.

Länglich-viereckig, nach hinten sehr gering, vorn stär- ker verengt, tief schwarz, kaum merklich metallisch ange- liaucht und stumpf seidenartig glänzend, Oberlippe, Taster,

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die ersten sieben Fiihlerglieder und die Basis des achten rot- gelb, die Stirn mit Ausnahme des Scheitels, der Riicken der vier Vorderschenkel und die Tarsen dunkel rostrot. Stirn fein und flach punktirt, der Scheitel in der Mitte vertieft. Fiihler kraftig, Glied 3 diinner und kaum so läng wie 2, 4 letzterem an Länge ziemlich gleich, nach oben verbreitert. Diese Verbreiterung setzt sich allmählich iiber die folgenden drei Glieder fort, nicht mehr iiber die Endglieder. Die Glieder 5 bis 10 sind stark quer, unter sich gleichlang. Halsschild nicht dicht punktirt, hoch gehöckert; der Höcker an den Seiten und hinten steil abfallend, oben etwas abgeflacht, mit 3 weiten Längsfurchen, von denen die mittelste am brei- testen und von den seitlichen durch eine nahe der Mitte win- kelig erhöhte Längsleiste geschieden wird. Die Seitenfurchen haben einen leistenförmigen Aussenrand und im hinteren Teile eine kurze Mittelleiste nebst einigen Querleistchen. Bei der Betrachtung von hinten erscheint das Halsschild jederseits winkelig ausgeschnitten und der Höcker vierspitzig. Fliigeldecken kraftig und etwas runzelig punktirt, sehr un- eben, mit etwa drei mehrfach gebogenen Längsrippen ver- sehen, die durch Querleisten verbunden und an der Durch- zugsstelle der letzteren stumpf-zahnförmig öder höckerartig erhöht sind. Hinter der Basis fallen zwei winkelige Längs- höcker, hinter der Mitte dicht neben der Naht zwei ähnliche Querhöcker hinter einander, und wenig dahinter, etwas mehr nach aussen, ein dicker, fast konischer Höcker besonders in die Augen. Das Pygidium hat zwei Querreihen von je vier Gruben, die durch scharfe Leisten getrennt werden; die beiden Mittelgruben der vorderen Reihe sind zusammen nur so gross wie eine der Seitengruben und ihre drei begren- zenden Leisten gabeln sich am Ende und umschliessen ein punktförmiges Griibchen.

6. Eumolpinae.

Plastonothus dilutipes n. sp.: Subrotundatus, convexius- culus, subtus niger, antennis, clypeo, labro, palpis, abdomine pedibusque fulvis, supra obscure coerulea, leviter viridi- micans; capite prothoraceque subtilissime punctulatis, sub- opacis, elytris nitidulis, vix distincte (latera et apicem versus

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evidenter) subseriatim-punctulatis. Long. 2,8 mm Manåos. August. 1 $.

Von den beiden chilenischen Arten durch die hell gefärb- ten Gliedmassen sofort zu unterscheiden.

Gerundet, etwas länger als breit, mässig gewölbt, oben dunkelblau mit griinlichem Anfluge, namentlich auf den Flugeldecken und an den Seiten des Halsschnildes, Fiihler, Kopfschild, Oberlippe, Taster, Beine und Bauch hell rötlich gelb, die Brust schwarz. Kopf und Halsschild matt, die Fliigeldecken wenig glänzend. Fiihler die Hinterecken des Thorax etwas iiberragend, Glied 1 verhältnismässig dick, 2 etwas dtinner und kiirzer, die folgenden 4 Glieder diinn, kurz, von ihnen ist jedoch Glied 4 etwas länger und fast so läng wie 2, die 5 Endglieder sind verdickt, ungefähr so breit wie das erste Glied, 7, 8 und 11 ziemlich von gleicher Länge, die beiden eingeschlossenen kurzer. Kopf und Halsschild sind äusserst zart gewirkt und verloschen punktulirt, die Punkte mässig dicht und erst unter stärker Vergrösserung sichtbar. Kopfschild quer, vorn in leichtem Bogen ausgerandet, an den Seiten fast parallel, oben zu einem kurzen Dreiecke verengt und von der Stirn undeutlich geschieden. Halsschild an der Basis etwa dreimal so breit wie läng, dicht vor den fast recht- winkeligen Hinterecken am breitesten und nach vorn in mäs- siger Rundung bedeutend verengt, die Vorderecken, scharf rechtwinkelig, vorgezogen, Tastborsten fein und kurz, die eine im Vor derr ande neben der wenig abgesetzten schmalen Kante des Seitenrandes, die andere in den Hinterecken einge- fugt. Die Episternen der Vorderbrust sind vorn gradlinig und laufen aussen in starkem Bogen zu den Vorderecken des Halsschildes; sie besitzen einen rinnenförmigen Längseindruck, parallel den Thoraxseiten, ähnlich dem von Lamprosphaerus ahdominalis Baly. Fliigeldecken vorn so breit wie der Thorax, bis zur IVIitte unbedeutend erweitert, sodann schnell verengt und hinten schmal gemeinschaftlich abgerundet, äusserst fein und verloschen gereiht-punktirt; die Punkte sind etwas grösser in der ersten kurzen Reihe am Schildchen und in den äusseren 3 öder 4 Reihen welche leicht vertieft sind. Epi- pleuren wenig vorgezogen und kaum winkelig.

Die Abbildung des Plast, aureus Blanch. in der Famia chilena t. 31, f. 11, scheint im Umrisse verfehlt, denn auf

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sie wiirden sich die Worte: »supra fere rotundatum» nicht anwenden lassen.

Lamprosphaerus ahdöminalis Baly. Rio Autåz. August. 1 (^. 4 mm läng, annähernd halbkugelig, unten schwarz, die ersten 5 Fiihlerglieder und die Klauen rötlich gelb, der Bauch bräunlich rot, Oberseite glänzend metallisch blau, der Kopf nebst dem Seitenrande des Thorax und der Fliigel- decken griinlich. Kopf klein mit senkrechter Stirn, die mit dem Kopfschilde zu einer Fläche verbunden, äusserst dicht und zart gewirkt, sparsam verloschen punktulirt und wenig glänzend ist. Thorax mehr als doppelt so breit wie läng, an der Basis so breit wie die Fliigeldecken, bis vor die Mitte kaum öder unbedeutend, sodann stark gerundet-verengt, oben weit- läufig punktulirt, Vorder- und Hinterecken fast rechtwinkelig, der Seitenrand leicht aufgebogen und durch eine schwache muldenförmige Vertiefung abgesetzt, an deren Innenrande beide Borstenporen von den Ecken entfernt eingestochen sind. Fliigeldecken sehr fein in nicht ganz regelmässigen Reihen punktirt, deren Punkte nicht dicht stehen. Die elfte Reihe, in der Rinne am Aussenrande, ist nur angedeutet, die Epipleuren sind im inneren Teile eben, im äusseren aufgebo- gen und erscheinen daher muldenförmig.

Die Gattung Lamprosphaerus griindete Baly, Ann. Mag. 1859, 124, auf ahdöminalis Baly 1. c, mit einer Längsfurche auf den Episternen der Vorderbrust, teilte sie jedoch später. Träns. 1865, 337, in drei Genera: Lamprosphaerus, Chalco- placis und Chalcophyma. Hierbei wurde Lamprosphaerus total verändert, denn sie verlor ihre urspriingliche Type, die auf Ghalcoplacis uberging, und erhielt dafiir eine neue, den Lam- prosph. collaris Baly, welcher keine Rinne auf den Proepister- nen besitzt. Hiernach ist Ghalcoplacis Baly 1865 = Lam- prosphaerus Baly 1859, und Lamprosphaerus Baly 1865 muss einen neuen Namen erhalten, der Antitypona lauten mag. Unter diesem sind die in unserem Coleopt. Catalogus pars 59 p. 7 als Lamprosphaerus verzeichneten Arten, und unter Lamprosphaerus alle als Ghalcoplacis betrachteten anzufiihren. Wie Baly darauf gekommen sein mag, fiir die letzteren den Namen Ghalcoplacis, Chevr. Diet. univ. III, 1845, 372 auf- zunehmen, ist mir unverständlich, denn die wenigen Worte die Chevrolat anfiihrt, deuten auch nicht entfernt auf eine Lamprosphaerus- ÅMt. Sie lauten: Ce genre se distingue des

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Chalcophana et des Colaspis par les antennes dont les 2 derniers artides sont réunis; le penultiéme est cylindro-conique et le dernier acuminé en forme de toupie. Type Ch. incerta Dej. de Brésil.» Hiernach muss Chalcoplacis Chevr. so länge als genus i. litt. gelten, bis eine mehr öder weniger gestreckte Eumolpine mit ähnlich gebauten Fiihlern sicher nachgewiesen wird. Die hierher gehörigen Gattungen lassen sich in folgen- der Art iibersehen:

Körper mehr öder weniger gerundet, Fiihler schlank, wenigstens so läng wie der halbe Körper.

1. Hinterschenkel gezähnt Chalcophyma. l'. » ungezähnt 2.

2. Die 5 Endglieder der Fiihler stark erweitert Chrysodina. 2'. » » » » » nicht öder wenig erweitert 3.

3. Vorderecken des Thorax weit iiber den Vor der rand der

Proépisternen vorgezogen, so dass der Vorderrand der letzteren aussen im Bogen ausgerandet und dahinter mit einer dem Seitenrande des Thorax par allelen Ver- tiefung versehen ist. Epipleuren der Fliigeldecken fast concav (Chalcoplacis Baly).

Lamprosphaerus Baly 1859.

3^ Die Vorderecke des Halsschildes mid die Aussenecke der Proépisternen liegen in einem Punkte und der Vorder- rand der letzteren ist gradlinig öder sogar eine Spur convex; un ter dem Seitenrande des Thorax keine Längsvertiefmig, Hinterschienen nach der schräg ab- geschnittenen Spitze hin nicht verdickt, beim ^ gebo- gen und an der Spitze länger ausgezogen wie beim ? {Lamprosphaerus Baly 1865). Antitypona.

Lamprosphaerus nitidicollis Baly. Manåos. März.

1 ?, 5,3 mm läng, fast halbkugelig, unten dunkelgriin, mit bläulichem Anfluge, oben lebhaft metallisch griin, stark glänzend, Tarsen, Taster und die ersten 6 Fiihlerglieder röt- lich gelb (das erste und sechste Glied oben angedunkelt), die folgenden schwärzlich. Scheitel sparsam punktuHrt, die Stirn zwischen den Augen zart gewirkt, punktulirt, ziemlich matt. Halsschild stark glänzend, mit messinggelbem Anfluge, in der Älitte verloschen, nach den Seiten hin etwas stärker nicht dicht punktulirt, ähnlich wie in der vorigen Art gebaut, aber die Vorder-Episternen haben keine den Seiten des Thorax pa-

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rallele Rinne, sondern dort nur einen weiten Längseindruck. Die riiigeldecken sind etwas dichter und kräftiger als die Thoraxseiten punktirt, aussen stärker wie innen und deut- licher gereiht. Epipleuren schwach muldenförmig.

Lamprosphaerus aerosus n. sp. Ovalis, postice subattenua- tus, convexiusculus, subtus aeneo-niger, supra brunneo-me- tallicus, nitidus, antennis ful vis apice leviter infuscatis. Prothorace crebre punctulato, angulis anticis subrotundatis, elytris substriato-punctatis. Long. 4,8 mm Manåos, Au- gust. 1 ?.

Viel weniger gerundet und gewölbt wie die vorhergehenden Arten, oval, die Fliigeldecken in den Schultern am breitesten und nach hinten allmählich sanft verengt, oben kupferig griin, braun erscheinend, unten schwärzlich metallisch grun, glänzend, die schlanken Fiihler dunkel rotgelb, das erste und die wenig stärkeren 5 Endglieder schwärzlich. Kopf mässig dicht und fein leicht runzelig punktirt. Kopfschild dreieckig, durch eine Seitenrinne begrenzt, von der Stirn durch einen Quereindruck geschieden. Halsschild von nor- maler Bildung, nur die Vorderecken nicht ganz so stark vorge- zogen, mit abgerundeter Spitze, die Scheibe dicht mit feinen und sehr feinen Punkten besetzt. Die Vorder-Episternen haben unter den Vorderecken des Thorax eine ziemlich tiefe bogenförmige Ausrandung und dahinter eine weite Längs - vertiefung. Fliigeldecken innen etwa doppelt so stark punktirt wie der Thorax, die Punkte sind gereiht und werden nach aussen viel kräftiger; das Intervall zwischen der neunten und elften (normalen) Punktreihe ist, ähnlich wie bei nitidicollis, hinter der Mitte schwach verbreitert und gewölbt, Epipleuren vor der Mitte am Innen- und Aussenrande aufgebogen, daher leicht muldenförmig.

Antitypona Hebe Baly. Rio Autåz. August-Oktober. 4 Exemplare, die nicht ganz mit der Beschreibung iiberein- stimmen. Sie sind 2,5 3 mm läng, sehr breit oval, mässig gewölbt, der Mund (zuweilen auch das Kopfschild), Fiihler, Beine und Unterseite rötlich gelbbraun, Vorderbrust schwarz, Stirn metallisch griin. Thorax und Schildchen grunlich blau, Fliigeldecken gelblich rot, ihr letztes Drittel dunkelblau. Der Kopf ist fein und nicht dicht, der Thorax viel feiner punk- tirt, die Punkte der Fliigeldecken sind innen ziemlich fein,

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unregelmässig gereiht, hinten und aussen stärker, regelmäs- siger gereiht und in leichte Streifen gestellt. Die Borstenporen des Halsschildes sind klein und liegen in den Ecken. Pro- épisternen leiclit muldenförmig, ohne Längseindruck unter dem Seitenrande des Halsschildes, am Vorderrande gradlinig öder eine Spur convex. Beim c^, nach dem Baly die Art be- schrieben hat, ist das erste Tarsenglied an den vier vorderen Beinen wie in den ubrigen Arten wenig erweitert und so läng als die 3 folgenden zusammen.

Äntitypona rnulticolor n. sp.: Ovalis, sat convexa, subtus nigra, antennis, palpis pedibusque fulvo-flavis, capite, pro- thorace scutelloque viridi-aeneis, elytris subaeneo-coeruleis interne subtilissime-, externe fortius substriato-punctatis, infra basin leviter träns versim impressis. Long. 3 mm Rio Purus. Januar. 1 c?.

Mit rufipes Lef. wohl am nächsten verwandt, aber kleiner als diese und abweichend gefärbt. Oval, mässig gewölbt, glänzend, unten schwarz, oben metallisch grun, die Flugel- decken blau, nahe der Naht mit griinlichem, aussen mit vio- lett em Anfluge, Fiihler, Taster und Beine rötlich gelb. Der Kopf ist weitläufig, äusserst fein und nur bei stärker Vergrös- serung sichtbar punktirt, das Halsschild etwas dichter und stärker, namentlich nach den Seiten hin. Die Fliigeldecken besitzen einen schwachen Quereindruck hinter der Basis und sind innen sehr fein, aussen bedeutend stärker in ziemlich regelmässigen Reihen punktirt, von denen die neunte und elfte in Streifen stehen, die hinter der kurzen zehnten Reihe durch ein gewölbtes Intervall getrennt werden. Das ^ hat normal gebaute Hinterschienen und ein sehr stark erweitertes långes erstes Tarsenglied an den vier Vorderbeinen.

Äntitypona segnis n. sp.: Breviter ovalis, sat convexa, subtus nigra, antennis, palpis pedibusque fulvis, clypeo, labro abdomineque apice ferrugineis, fronte viridi-aenea, prothorace elytrisque nigris, interdum coeruleo-, vel viridi-micantibus, his irregulariter striato-punctatis, apice extremo ferrugineis. Long. 2,5 3 mm Rio Autåz. September November. 8 Ex.

Var. a. Clypeo scutelloque viridi-aeneis, labro piceo, ely- tris obscure cyaneis, pläga submedia aeneo-induta. Rio Purus. Januar. 1 Ex.

Breit oval, mässig gewölbt, sehr dunkel gefärbt, glän-

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zend, die Unterseite schwarz, der Bauch an den Seiten und namentlich breit hinten rostrot gesäumt, Beine, Fuhler und Taster rotgelb, das Kopfschild und die Oberlippe dunkler, rostrot, eben so ein schmaler Saum in der Spitze der Fliigel- decken. Die Stirn ist in der Regel metallisch griin, seiten schwarz mit griinlichem Anfluge, Thorax, Schildchen und Fliigeldecken schwarz, öder bläulich schwarz, zuweilen rein dunkel blau bis griinlich blau. In der Var. a ist das Kopf- schild und Schildchen ähnlich metallisch griin gefärbt wie die Stirn, die Oberlippe pechschwarz, Halsschild und Fliigel- decken bläulich schwarz; letztere sind hinten nicht rötlich gesäumt, aber auf einem gerundeten Raume nahe der Mitte metallisch griin uberflogen. Die Stirn ist mässig dicht, fein, der Thorax ähnlich aber feiner punktirt, in der Mitte des Vorderrandes und auf einem schmalen Streifen am Hinterrande glatt. Fliigeldecken nicht dicht in mehr öder weniger regel- mässigen Doppelreihen punktirt, die innen viel feiner wie aussen sind und hinten einfach werden. Ausserdem sind die äusseren 4 öder 5 Reihen ebenfalls einfach. Das (^ hat das erste Tarsenglied der 4 vorderen Beine verlängert und un- bedeutend erweitert.

In der Grösse ähnliche Arten wie fulvicornis Jac, bipla- giata, ornata und amoena Baly, sind durch Farbe und Zeich- nung recht verschieden.

Chalcophyma stri